Essen und Trinken

Die Dominikaner erfreuen sich einer großen Auswahl bunten Essens, das mit den
Farben der Landschaft des Landes wetteifert, gleichzeitig aber schlicht und einfach
im Geschmack ist. Besonders die Frauen sind stolz darauf, schmackhafte
traditionelle Gerichte mit den Zutaten ihres Landes zuzubereiten. Die Inspiration der
dominikanischen Küche ergibt sich aus den natürlichen Rezepten antillischer und
kreolischer Herkunft. Sie werden ähnlich zubereitet wie andere mittel- und
südamerikanische Gerichte mit Reis, diversen Fischsorten und Meeresfrüchten,
Fleisch und frischem Gemüse. Leichte Gewürze und Kokosmilch sind anregend und
unterstreichen den Geschmack. Die kulinarischen Spezialitäten sind von Region zu
Region unterschiedlich, auch wenn die Dominikaner generell offen sind für ihre
traditionellen Gerichte.

Traditionelle Gerichte

Zum Frühstück gibt es den typischen „Mangú“, ein Püree aus Kochbananen,
Käse und Speck, der in den meisten Restaurants, Hotels oder Ferienorten angeboten
wird. Den Mangú, der bei den Besuchern sehr beliebt ist, hat man auch den
„Kartoffelpüree der Dominikanischen Republik“ genannt. Viele Dominikaner essen ihn auch zum Abendessen. Nahezu zu jedem Mittagessen gehört die „Dominikanische Fahne“, ein einheimisches und sehr nahrhaftes Essen, das mit Reis, Bohnen, Fleisch, Gemüse und gebratenen Kochbananen als Hauptmahlzeit zubereitet wird und eine starke Energiequelle ist, die bis zum Abendessen reicht.

Ein anderes traditionelles Gericht ist der „Sancocho“. Hier handelt es sich um eine Suppe, die nach spanischer Art gekocht und gewöhnlich mit Reis serviert wird. Als Beilagen nimmt man diverse Gewürze, grüne Kochbananen, Avocados und Geflügel oder Fleisch.In besonders opulenten Fällen wird der Sancocho mit sieben diversen Fleischsorten zubereitet (Sancocho Prieto). Dazu gehört Ziege, ein Fleisch, das für viele dominikanische Gerichte verwendet wird. Der wilde Oregano, den die Ziege auf ihren Weiden zu sich nehmen, verleiht ihrem Fleisch ein besonderes Aroma.

Das dominikanische Reisgericht genannt „Locrio“ wird unterschiedlich zubereitet.

Der Locrio ist eine Variante der spanischen Paella und wird mit Achiote gewürzt ( ein Farbstoff, der mit dem Samen der Achiotepflanze verarbeitet wird), da der Safran schwer zu bekommen ist. In der Nähe von Samaná verschönern Kokospflanzen die Landschaft und geben eine Art Milch, die dem bekannten Fischgericht „Pescado en Coco“ als Sauce zugegeben wird.

In der Küstenregion im Süden der Insel schätzt man „Bulgur“, ein Ganzkorn, aus dem hauptsächlich der „Quipe“(Hackfleisch in einem Getreidemantel) oder der „Tipili“ (Bulgursalat) zubereitet wird. Andere beliebte dominikanische Gerichte sind die „Chicharrones de Pollo“ (gebratene Hähnchenteile), das „Casabe de Yuca“ (typisches Maniokbrot), der „Mofongo“ (mit Kochbananen als Grundlage), „Ropa Vieja“(Ragout aus durchwachsenem Fleisch zu dem man Reis und Salat serviert) und die „Pastelitos“ (kleine Fleisch und Käse Teigtaschen).
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